Dezember 1, 2020
So wird der eigene Foodtruck zum Erfolg

So wird der eigene Foodtruck zum Erfolg

Der eigene Foodtruck ist ein großer Traum zahlreicher Foodies. Sie sehen darin eine Chance die Freiheit beim Kochen mit der Freiheit der Straße zu verbinden. Doch das klingt auf den ersten Blick einfacher, als es dann in der Praxis tatsächlich ist. Bis man dazu in der Lage ist die Klappe des eigenen Foodtrucks zu öffnen und seine Köstlichkeiten an die Wartenden zu verkaufen muss ein langer Weg zurückgelegt werden, der mit zahlreichen Fallen gespickt ist. Damit man bei der Realisierung seines Traums nicht in eine dieser Fallen tappt, ist es wichtig sich vor ab einige Fragen zu stellen und diese so wahrheitsgetreu wie möglich für sich selbst zu beantworten.

Welche Speisen sollen es sein?

Wer sich mit seinem eigenen Foodtruck auf die Reise begeben möchte, wird sehr schnell feststellen, dass das in Deutschland alles andere als simpel ist. Der öffentliche Raum kann nicht so einfach „bespielt“ werden. Um seinen Traum zu realisieren, sind zunächst jede Menge Genehmigungen einzuholen. Wer schon einmal im bürokratischen Alptraum festgesteckt ist, weiß, wie umständlich das sein kann. Doch bevor es dann so weit ist, sollte der zukünftige Streetfood-Anbieter einiges abklären. Zunächst gilt es herauszufinden, welche Gerichte in der geplanten Region besonders beliebt sind. Gleichzeitig wäre es wichtig zu erfahren, ob es auch gastronomische Lücken gibt, also sollte man sich die Frage stellen, welche Speisen noch auf der gastronomischen Landkarte fehlen und möglicherweise erfolgreich unter die Leute gebracht werden können.

Der ideale Standort ist wichtig

Ist das erst einmal geklärt und der Betreiber weiß, was er anbieten möchte, dann sollte er sich auf die Suche nach einer attraktiven Region machen. Diese sollte idealerweise viele Menschen aufweisen, die im optimalen Fall rund um den geplanten Standort arbeiten. Danach gilt es herauszufinden, ob es sich um eine eher ländliche oder urbane Gegend handelt. Wie große ist die Konkurrenz und was bietet sie genau zu welchem Preis an? Wie sieht es mit dem Preisniveau aus? Sind die Margen hoch oder eher knapp kalkuliert? Die Antworten auf all diese Fragen beeinflussen das Angebot, den Standort und die Kalkulation massiv und sind wesentlich, wenn es darum geht sein neues Geschäftsmodell realistisch zu beurteilen. Nur wer ehrlich mit sich selbst umgeht, wird nach dem Verkaufsstart keine Enttäuschungen erleben.

Der ideale Standort ist wichtig
Der ideale Standort ist wichtig

Testen, testen, testen

Sind diese Punkte erst einmal zufriedenstellen geklärt, geht es an die Speisekarte. Zentral für den Erfolg ist dabei natürlich ein attraktives Angebot. Wer sicher gehen möchte, dass diese auch bei den zukünftigen Kunden ankommt, sollte es vorab testen. Am besten verteilt man vorab Gratis-Kostproben. So kommt man mit den Menschen in Kontakt und erhält sofort Feedback zu seinen Kochkünsten. Gleichzeitig kann man so herausfinden, ob die geplanten Preise akzeptiert werden und ob die Kunden weitere Verbesserungsvorschläge haben. Die Gratis-Verkostung kann bei öffentlichen Veranstaltungen in einem kurzzeitig gemieteten Foodtruck, oder bei Freunden und Verwandten stattfinden. Wichtig ist es, dass man sich auf ehrliches Feedback verlassen kann. Damit sind wichtige erste Schritte gesetzt. Nun geht es an die konkrete Umsetzung des Plans. Wie das funktioniert, lesen sie im zweiten Teil unserer Serie.