Dezember 1, 2020
So wird der eigene Foodtruck zum Erfolg Teil 3

So wird der eigene Foodtruck zum Erfolg Teil 3

In den beiden ersten Teilen dieser Serie haben wir beleuchtet, was man vor dem Start seines eigenen Foodtrucks alles erledigen und berücksichtigen sollte. Nun geht es im dritten und letzten Teil ans Eingemachte. Die Erfahrung, auf engstem Raum stundenlang unter Hochdruck zu kochen, ist nicht ohne. Wer das schon kennt, wird keine Umstellungsphase benötigen. Wenn das allerdings für den stolzen neuen Foodtruck-Besitzer neu ist, sollte er unbedingt in der Probephase seine Arbeitsabläufe testen und an die Gegebenheiten anpassen. Nun gilt es noch sich auf unvorhergesehene Dinge vorzubereiten. Schließlich können Küchengeräte unter der Dauerbelastung schon einmal in die Knie gehen, doch was dann? Die Lieferanten wollen gefunden werden und wenn ein Kunde Fragen zu seinen Speisen hat, sollte das Personal freundlich und kompetent Auskunft geben können. Sind die Vorbereitungen dazu abgeschlossen, dann geht es in die Vollen.

Der Foodtruck ist das Gesicht nach außen

Sind der Truck und die Speisekarte fertig, die Genehmigungen erteilt und der Start in Aussicht, dann kommt es jetzt auf die richtige Kommunikation an. Schließlich sollen die zukünftigen Kunden ja erfahren, dass ein neuer Foodtruck in der Stadt ist. Das Motto muss also lauten: „Koche gut und rede darüber“. Die richtige Werbung für den Foodtruck beginnt bereits beim Fahrzeug selbst. Je spektakulärer dieser aussieht und je mehr Lust er auf Essen macht, desto besser. Er sollte das Angebot des Besitzers bestmöglich repräsentieren. Werbeschilder weisen den Kunden den Weg, Tafeln preisen das kulinarische Angebot gut sicht- und lesbar an. Dieses Konzept sollte sich grundsätzlich wie ein roter Faden durch alles ziehen, womit die Kunden in Berührung kommen. Das bedeutet, dass man auch die Take-Away-Behälter, die Servietten und alle weiteren Verpackungen für seine Zwecke nutzen kann. Wichtig ist es dabei, nie die Kontaktmöglichkeiten zu vergessen. Das setzt allerdings voraus, dass auch diese Aufgaben zuvor vollständig erledigt wurden.

Präsenz in den Sozialen Medien und im Web

Nie zuvor war Marketing und die Kommunikation so einfach wie heute. Denn mit dem Aufkommen der Sozialen Medien hat jeder Unternehmer automatisch gute Werkzeuge zur Verfügung, um sich und seine Angebote zu präsentieren und auf Anfragen und Wünsche einzugehen. Genauso wie der Foodtruck zum Start des Unternehmens fahrbereit sein sollte, müssen auch die eigene Webseite und/oder die eigene Facebook-Seite fit sein. Das bedeutet, dass die Kunden im Web alle für sie nützlichen und aktuellen Informationen schnell und übersichtlich präsentiert finden müssen.

Neben den digitalen Medien sind ein ansprechend gestalteter Flyer oder Visitenkarten immer noch ein gutes Werbemittel. Natürlich sollten auch diese möglichst aktuell gehalten sein und dem Kunden einen guten Überblick über die Speisen und Getränke sowie die Kontaktmöglichkeiten bieten. Diese kann man Kunden schnell mal als Reminder in die Hand drücken, an Firmen und ihre Mitarbeiter versenden oder an die vorbeigehenden Passanten verteilen. Wer jetzt noch eine kostenlose Kostprobe seines kulinarischen Könnens „beilegt“ hat eine gute Basis für neue Kunden gelegt. Anzeigen in lokalen Zeitungen und die Teilnehme an Streetfood-Festivals ergänzen das Werbemenü. Der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Ein erfolgreiches Streetfood-Unternehmen lebt auch von einer guten Kommunikation mit seinen Kunden. Wer gerne und oft mit Menschen spricht, wird keine Probleme haben seine Köstlichkeiten gewinnbringend zu verkaufen.